Eltern-Kind-Gruppen

Viele Familien können sich vielleicht an diese Situation erinnern: mit dem ersten Kind verändert sich Vieles im Leben. Neben dem Alltag, der neu gemanagt werden muss und sich auf den Rhythmus des Kindes einstellt, sucht man Leute mit ähnlichen Lebensumständen, um sich auszutauschen und die neu gewonnene Zeit mit dem Kind zu füllen, zu gestalten oder rumzukriegen. Nicht selten ist man auch auf der Suche nach einer „Eltern-Kind-Gruppe“ oder „Krabbelgruppe“. Bei uns in St. Georg gibt es dafür zwei Möglichkeiten:

Montags 15.30 bis 17 Uhr Eltern-Kinder-Treff: Drachenkinder

Ihren speziellen Namen „Drachenkinder“ bekam die Eltern-Kind-Gruppe vor einigen Jahren in Anlehnung an den Drachenbezwinger und Patron unserer Kirche St. Georg. Wenn es warm genug ist, sind wir draußen im Pfarrgarten, und sonst im Pfarrhaus im Keller, oder besser im Souterrain, zu erreichen vom hinteren Eingang. Drinnen beginnen wir mit der Vesperzeit, Spielen und zum Abschluss gibt es eine Singerunde. Draußen ist genug Platz in und um die Sandkiste. Auch ältere Geschwisterkinder sind bei uns willkommen.

Donnerstags 9.30 bis 11 Uhr Eltern-Kind-Gruppe (am Vormittag)

Am Donnerstagvormittag sind auch ausdrücklich große Kinder willkommen, die noch nicht in eine Einrichtung gehen. Als Alternative zur Fremdbetreuung wollen wir mit unseren Kindern gemeinsam Zeit verbringen, von Gott erzählen, singen, basteln, spielen, Neues entdecken, uns kennen lernen, lachen, beobachten, ausprobieren... Die Kleinen machen mit oder sitzen bei Mama oder Papa auf dem Schoß und schauen zu.

In beiden Gruppen gibt es Zeit zum Erzählen für die Eltern. So merkt man schnell, dass man mit schlaflosen Nächten, dem Suchen von Ritualen in der Familie oder der Neusortierung im Alltag nicht allein ist. Man tauscht sich aus, gibt Tipps und kann sich gegenseitig Stütze sein, wenn das Bäuchlein oder die ersten Zähnchen an den Kräften zehren. Für die Kinder ist es ein Ort in der Gemeinde, wo sie erste Kontakte knüpfen.

Die Eltern-Kind-Gruppen sind immer offen für Neue. Manche kommen regelmäßig, manche nur ab und zu. Auch Eltern aus anderen Kirchen oder Nichtchristen sind bei uns herzlich willkommen. Verschiedene Nationalitäten und Familienkonstellationen bereichern das Gespräch ebenso wie unsere "Oma Moni", die gute Seele für alles im Hintergrund.

Getragen und geleitet werden die Gruppen ehrenamtlich. Da die Kinder schnell aus dem "Eltern-Kind-Gruppen-Alter" herauswachsen, sind wir immer dankbar für Leute, die sich bei uns einbringen und diese Gruppen mitgestalten. Nachwuchs und neue Ideen sind immer gern gesehen.